smood® zu den Berliner Energietagen vorgestellt

Am 21. April 2021 haben die Bündnissprecher Dr. Kersten Roselt (JENA-GEOS) und Prof. Dr. Peter Bretschneider (Fraunhofer IOSB-AST) den Wachstumskern im Rahmen der Berliner Energietage in der Session „Wärmewende im Kontext des integrierten Energiesystems“ als Praxisbeispiel der Wärmewende im Bestandsquartier vorgestellt.

Schwerpunkt des smood®-Beitrags waren auf Grund der Fokussierung des Vortragsblocks auf die Wärmewende unsere Produktentwicklungen „GeoHeatStorage“ und „GeoHoP“, die geothermische Wärme im Bestandsquartier bereitstellen bzw. speichern.

Ein „GeoHeatStorage“ speichert Wärme in den geologischen Strukturen unter der gesamten Quartiersfläche einschließlich der Bestandsbauten. Mit neuartigen Dichtwandtechniken wird unter dem Quartier eine bauliche Anlage hergestellt, die höhere Temperaturspreizungen zulässt als herkömmliche Aquiferspeicher. Zielstellung ist eine Reduzierung der spezifischen Investitionskosten des Kies-Grundwasser-Speichers von ca. 50 auf 10 €/m³ und eine Erhöhung der Energieeffizienz gegenüber konservativen Systemen um 15%. Durch die Erhöhung des nutzbaren Volumens bis zum Quartiersumriss wird eine robuste, kostengünstige und zuverlässige Wärmebereitstellung durch Sektorenkopplung generiert. Anspruch ist, mit alternativer Wärmebereitstellung CO2 zu reduzieren und dem Gaspreis die Stirn zu bieten.

GeoHoP bezeichnet unser innovatives, horizontales Bohrverfahren (Vortriebstechnik) mit zugehörigem Antrieb sowie einer Horizontalsonde zur Gewinnung von Erdwärme im Quartier und unter den Bestandsbauten. Der Sondeneinbau wird in nur einem Arbeitsschritt mit der Bohrung erfolgen können. Der bisherige limitierende Faktor, die fehlende Baufreiheit für Geothermieanlagen im Wohngebiet, wird mit dieser Lösung aufgehoben.

Der smood-Vortrag hatte großen Zuspruch mit 331 Zuschauern.

Neben smood wurden bei der Veranstaltung Praxisbeispiele aus Bamberg zur Integrierten Planung regionaler Energieinfrastrukturen und aus Freiburg-Gutleutmatten zu Innovativen Betriebsführungsstrategien für Wärmenetze mit dezentraler Einspeisung vorgestellt sowie der Einsatz von BHKWs, Wärmespeichern und Batterien mit intelligenter Betriebsstrategie zur Strom- / Wärmeversorgung und Lastspitzenreduktion.

Einen Einblick in die Vortragspräsentation bekommen Sie hier: