Regionaler Wachstumskern smood® gründet Verein

Die Bündnispartner des Wachstumskerns für die Planung, den Umbau und den Betrieb von energieeffizienten, smarten Quartieren haben am 25. Januar 2021 in einer digitalen Gründungsveranstaltung den Verein smood® gegründet. „smood®“ heißt „smart neighborhood“ und verbindet Bestandstechnologien zum Quartiersumbau mit Innovationen zur dezentralen Energieversorgung. Gründungsmitglieder sind zunächst zehn Thüringer Mittelständler, die im Innovationsprojekt mitwirken. Weitere Bündnispartner treten nun bei.

Der erste Vorstandsvorsitzende des Vereins Dr. Kersten Roselt (JENA-GEOS® und EnergieWerkStadt aus Jena) ist hoch erfreut über den nächsten Schritt: “Mit der Vereinsgründung hat der Wachstumskern eine außenwirksame Plattform geschaffen, die smood® bei der zukünftigen Umsetzung smarter und energieeffizienter Quartiere und in der öffentlichen Darstellung weiter stärkt.” Stellvertretende Vorsitzende sind Andreas Reich von reich.architekten bda aus Weimar und Dr. Ingo Schrewe, incowia GmbH aus Ilmenau. Sitz des Vereins ist Jena.

Zu den Zielen des Vereins gehören unter anderem übergeordnete Maßnahmen zur erfolgreichen Realisierung des Projektfortschritts der Verbundprojekte, Unterstützung der Mitglieder bei der verbundprojektübergreifenden Zusammenarbeit, Vertretung der Inhalte des Wachstumskerns in nationalen und internationalen Fachdiskussionen sowie die Sichtbarmachung und Bewerbung des Wachstumskerns und dessen zukünftigen Produkten bei künftigen Anwendern und Kunden. Die Vereinsgründung ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer Vermarktungsgesellschaft für smood®-Technologien.

Der regionale Wachstumskern “smood® – smart neighborhood” selbst wird für die Entwicklung von Lösungen für lebenswerte, effiziente und umweltfreundliche Wohnquartiere noch bis 2022 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 10 Mio. € gefördert. Beteiligt sind 16 Unternehmen, vier Forschungseinrichtungen und ein Verein in der Region Zentral-Thüringen. smood® bündelt in fünf Verbundprojeketen (smoodPlan, GeoHeatStorage, GeoHoP, EStorage und smoodACT) das notwendige Know-how, um eine systemische Wertschöpfung vom digitalisierten Planungsprozess über neuartige Quartiersspeicher für Strom und Wärme bis hin zur Steuerungs- und Betriebsführungslösung zu entwickeln.

ThEEN-Geschäftsführerin Jana Liebe gratuliert dem neuen Vorstand und resümiert: „Diese Weiterentwicklung ist ein wichtiger Baustein für die Umsetzung der Projektergebnisse zur nachhaltigen Quartiersentwicklung in der Praxis und ist wegweisend für die Energiewende über Thüringen hinaus.“ Der ThEEN unterstützt das Wachstumskernbündnis im Projektmanagement sowie bei der Öffentlichkeitsarbeit.

Quelle: ThEEN e.V.

Ein Kommentar

    Neues von der Initiative ‚smood – smart neighborhood‘ - Energiemetropole Leipzig

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