
Jena, 07. Dezember 2022: Mit einer spacigen Präsentation wurden die Ergebnisse des erfolgreichen Wachstumskerns „smood® – smart neighborhood“ im Zeiss Planetarium in Jena den über 120 interessierten Besuchern am 07. Dezember 2022 vorgeführt. Hochkarätige Vertreter:innen aus Politik danken dem smoodKONSORTIUM für ihren Beitrag zur Technologieentwicklung, der Energiesicherung und der Energieeffizienz.
„smood®…ready for take off!” – der Konferenztitel ist Programm. Der erfolgreiche Abschluss des BMBF-Wachstumskerns nach mehr als drei Jahren Forschungsarbeit an innovativen Produkten und Services für den energetischen Quartiersumbau ist der Startschuss für die Anwendung dieser Technologieentwicklungen in Wohnquartieren wie Industriegebieten. Dies betonte auch Staatsminister Carsten Schneider, der in seiner Funktion als Ostbeauftragter die in Thüringen entwickelten Technologien hervorhob und diese als wichtigen Beitrag für die Energie- und Immobilienbranche sowie die Stadtentwicklung auf Landes- und Bundesebene einstuft.
In ihrem Grußwort lobt Energieministerin Anja Siegesmund die neuen Produkte, vor allem im Hinblick auf die hohen energetischen Selbstversorgungsgrade. „Energiesparendes und klimafreundliches Wohnen, dafür haben Thüringens Wirtschaft und Wissenschaft im smood®-Projekt die Köpfe zusammengesteckt. In kürzester Zeit entstanden marktreife Lösungen für die Wärmewende. Thermo-Modelle ganzer Wohngebiete, eine umweltfreundliche Keramikbatterie für den Hauskeller oder ein Wärmespeicher im Grundwasser für den ganzen Stadtteil, mit klugen Ideen wird die Vision des klimafreundlichen Wohnens mit sauberer Energie von hier Realität“, so die Ministerin.
„Wir haben es geschafft, ein ganzheitliches System zu entwickeln, um einen wichtigen Beitrag zur Substitution fossiler Energien zu leisten“, so Dr. Kersten Roselt, unternehmerischer Sprecher von smood®. „Wir starten mit großartigen Entwicklungen wie drohnen-gestützter Quartiersplanung, neuentwickelten umweltfreundlichen Stromspeichern für das Quartier, Geothermiegewinnung und Wärmespeicherung unter Bestandsgebäuden sowie dem intelligenten und kostenminimierten Energiemanagementsystem für das Quartier.“
Im Anschluss stellt Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie Agentur (dena) und Mitglied im Präsidium des Weltenergierats das Handlungsfeld Quartier als Treiber der lokalen Transformation vor.
Beginnend mit der Planung mithilfe einer drohnen-gestützten digitalen 3D-Bestandserfassung inklusive Thermografie, die als Grundlage für das Quartiers-Informations-Modell dient, dem Einsatz von umweltfreundlichen Stromspeichern, einer Keramik-Feststoffbatterie, die unbegrenzt stapelbar ist, bis hin zur Energiegewinnung vor Ort, die speziell auf die Skalierung des Quartiers und seiner baulichen Enge ausgelegt ist, komplettieren die smoodPRODUKTE die Bestandstechnologien der energetischen Sanierung.
Neben der Vorstellung dieser smoodPRODUKTE smoodPLAN, GeoHeatStorage, GeoHoP, EStorage und smoodACT haben Expert:innen im Rahmen einer Podiumsdiskussion zur Frage diskutiert, wie die Zukunft unserer Städte und Gemeinden klimaneutral und lebenswert gestaltet wird. In einem nächsten Schritt werden die smoodENTWICKLUNGEN nun auf klimaneutrale Gewerbegebiete angewendet: smoodINDUSTRY.
„Für den ThEEN als externer Projektmanager ist es eine Freude, dieses Projekt zu begleiten und regionale Innovationen national wie international zu präsentieren. Wir haben smood mit dem Konsortium in den USA, in Dubai und vielen internationalen Delegationen vorgestellt. Die smoodKONFERENZ hat erneut bewiesen wie erfolgreich Mittelstand und Forschung ineinandergreifen und nachhaltigen Quartiersumbau voranbringen.“, so Jana Liebe, Geschäftsführerin des ThEEN.
Weitere Informationen zu den smoodTECHNOLOGIEN finden Sie hier.
Pressekontakt ThEEN e.V., Ursula Del Barba, E-Mail: [email protected], Tel.: 0361 663 82 280
Über smood®– smart neighborhood
Die Initiative smood® gründet auf der Überzeugung Thüringer Unternehmer*innen, dass der energetische Quartiersumbau ein wichtiges zukünftiges Geschäftsfeld sein wird. Daher ist die Forschungsarbeit strikt auf die unternehmerische Umsetzung ausgelegt. Die Entwicklung automatisierter Anamnesewerkzeuge, neuartiger quartiersskalierter Strom- & Wärmespeicher sowie deren Zusammenführung mit der digitalen Welt der optimierten Betriebssteuerung etablieren die Sektorenkopplung im Quartier als eine zukunftsgerichtete Ingenieurleistung. Das Projekt wird vom BMBF mit 10 Mio. € gefördert, der Eigenanteil der beteiligten Unternehmen beläuft sich auf weitere 4 Mio. €.
Über den ThEEN e.V.
Als Innovationscluster und Kompetenznetzwerk der Erneuerbaren Energien, Energiespeicherung, Energieeffizienz und Sektorenkopplung vertritt das Thüringer Erneuerbare Energien Netzwerk (ThEEN) e.V. über seine Mitgliedsverbände Arbeitsgemeinschaft Thüringer Wasserkraftwerke, Bundesverband WindEnergie – Landesgruppe Thüringen, Fachverband Biogas – Regionalbüro Ost, SolarInput sowie zahlreiche Einzelmitglieder, Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Kommunen und Institutionen mehr als 300 Unternehmen.
]]>Die beschleunigte Substitution fossiler Energieträger und die Erreichung der Klimaziele erfordern einen Schub beim energetischen Umbau unserer Bestandsquartiere.
Dafür hat die Thüringer Initiative „smood® – smart neighborhood“ neuartige Quartiers-skalierte Technologien und Methoden entwickelt, die am 7. Dezember 2022 ab 10:00 Uhr (Einlass: 9:00 Uhr) mit einer Fachkonferenz und Roadshow im Zeiss-Planetarium in Jena präsentiert werden. Diese neuen Produkte und Dienstleistungen können im Verbund mit bewährten Bestandstechnologen Wohnquartiere zu einem energetischen Quellen- und Verbraucherverbundsystem mit einem hohen lokalen Selbstversorgungsgrad erneuerbarer Energien werden lassen.
Erleben Sie die spacige Präsentation drohnen-gestützter Quartiersplanung, unseren neuentwickelten umweltfreundlichen Stromspeicher für das Quartier, Geothermiegewinnung und Wärmespeicherung unter Bestandsgebäuden sowie das intelligente und kostenminierte Energiemanagementsystem für das Quartier. Diskutieren Sie mit uns die Anwendungen, Kostenersparnisse und Geschäftsmodelle.
Wir freuen uns auf das Grußwort von Staatsminister Carsten Schneider, Ostbeauftragter der Bundesregierung, Thüringens Energieministerin Anja Siegesmund, sowie die Keynote von Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena).
Aktuelle Informationen und die Anmeldung finden Sie auf der Veranstaltungsseite: https://www.smood-energy.de/smood-konferenz/
]]>Der thüringische Wachstumskern „smood – smart neighborhood“ begrüßt das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, die Rahmenbedingungen für das Erreichen der Pariser Klimaziele nachzubessern.
Wissenschaft und Technologieentwicklung sind in Deutschland wie auch hier in Thüringen längst auf dem Weg, wirtschaftliche Innovationen für eine Umsetzung der Energiewende in Gang zu setzen, die die künftige dekarbonisierte Energieversorgung zu einem Zukunftsmarkt macht und Arbeitsplätze generiert.
„Wir benötigen die Rahmenbedingungen, um die Energiewende in Stadt und Land in die Breite zu bringen. Dazu müssen wir weg von Pilot- und Leuchtturmprojekten hin zu einem großangelegten Roll-out. Um beispielsweise in kurzer Zeit 300.000 Wohnquartiere in Deutschland energetisch zu sanieren und gleichzeitig die Wohnqualität zu verbessern, wird es uns nicht nur an Geld, sondern schlichtweg auch an Arbeitskräften fehlen. Daher brauchen wir effektive Lösungen, standardisierte Baukastensysteme, die überall kombinier- und skalierbar sind und helfen, den Quartiersumbau warmmietenneutral zu gestalten“, so Dr. Kersten Roselt, unternehmerischer Bündnissprecher.
„Mit smood streben wir genau das an“, so Prof. Peter Bretschneider, der wissenschaftliche Sprecher der Initiative. „Bewährte Bestandstechnologien Erneuerbarer Energiegewinnung verbinden mit Innovationen der Strom- und Wärmespeicherung vor Ort im Wohngebiet, und das Ganze mit modernster Software intelligent steuern, um jederzeit den maximalen Nutzen im Interesse der Eigentümer und Bewohner zu schöpfen. Das ist der anspruchsvolle Weg, den wir mit unserem Wachstumskern „smood“ gehen und hierfür die Weiterentwicklung des regulatorischen Rahmens und möglicher Anreize durch die Politik wünschenswert ist.“
Hintergrund:
Die Erreichung der Klimaziele erfordert einen Schub beim energetischen Umbau unserer Bestandsquartiere. Dazu werden geeignete Technologien und Methoden benötigt, die der Skalierung des Quartiers mit einer hohen Effizienz dezentraler Energieversorgung gerecht werden.
Die Thüringer Initiative ‚smood® – smart neighborhood‘ verbindet 16 Unternehmen, 4 Forschungseinrichtungen und einen Verein, die gemeinsam Bestandsquartiere zu einem energetischen Quellen- und Verbraucherverbundsystem mit einem hohen lokalen Selbstversorgungsgrad Erneuerbarer Energien entwickeln. smood® realisiert vom digitalisierten Planungsprozess über neuartige Quartiersspeicher für Strom (‚Quartiersbatterie‘) und Wärme bis hin zur Steuerungs- und Betriebsführungslösung eine systemische Wertschöpfung.
Diese Quartiere werden damit zu dezentralen Kraftwerken. Mit dem Grundsatz der Technologieoffenheit beansprucht smood® die Planungshoheit im Quartier und verbindet diejenigen Energieerzeugungs-, Umwandlungs- und Speichertechnologien (‚Sektorenkopplung‘), die für den Kunden die optimale nachhaltige energetische Lösung bieten, gleichzeitig auch die Indikatoren für Wohnqualität und Identität im Quartier für die Bewohner berücksichtigt. Damit schafft smood® lebenswerte, effiziente, umweltfreundliche und bezahlbare Wohnquartiere.
Diese Technologieplattform wird vom BMBF als Wachstumskern gefördert. smood® ist Exponat im deutschen Pavillon zur Weltausstellung Expo 2020 ab Oktober 2021 in Dubai.
]]>Aktuell benötigen 300.000 Bestandsquartiere in Deutschland eine energetische Sanierung. Der Einsatz von klimaneutraler und energieeffizienter Technologie in unseren Gebäuden wird als zentraler Bestandteil des Klimaschutzprogramms 2030 der Bundesregierung gesehen.
Bezahlbare Lösungen müssen her! Ein Ding der Unmöglichkeit? – Nicht für SMOOD®!
SMOOD® – smart neighborhood wird in dem Report als das Quartier der Zukunft vorgestellt.
Die Vision von SMOOD®: Bewohner beziehen ihre Energie direkt dezentral und lokal im Viertel aus erneuerbaren Quellen mit der optimalen Nutzung von Speicher- und Steuerungstechnologien. Ziel wird es sein das Konzept mithilfe von nachhaltiger und intelligenter Technologie im Bestandsquartier zur Umsetzung und dabei mit bezahlbarem Wohnraum in Einklang zu bringen. So wird SMOOD® einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten.
„Wir wollen nicht nur Geld verdienen, sondern auch Gutes tun“, sagt Dr. Kersten Roselt (Geschäftsführer von JENA-GEOS und Sprecher im SMOOD®-Konsortium).
SMOOD® befindet sich momentan in der Entwicklungsphase und getestet wird vorerst an Thüringer Bestandsquartieren.
Mehr zum Report finden Sie hier
]]>Hier erhalten Sie weitere Informationen
Einen Einblick in die Vortragspräsentation bekommen Sie hier:
]]>Es gab eine umfassende Berichterstattung für alle Projektbeteiligten und das Innovationskonzept konnte erfolgreich fortgeschrieben werden.
Trotz kleinerer Beeinträchtigungen durch COVID-19, hat sich der Wachstumskern sehr gut entwickelt, sodass an der Erreichung definierter Ziele oder an der strategischen Ausrichtung von SMOOD® keinerlei Zweifel bestehen. Mehr denn je wurde die Bedeutung von SMOOD® für den Quartiersumbau hervorgehoben.
So kann es weitergehen! Der Wachstumskern startet hochmotiviert in das zweite Halbjahr.
]]>Robust, kostengünstig und vor allem lokal und ökologisch produzierbar, stellt die innovative Batterie einen großen Mehrwert für den SMOOD-EStorage dar.
Hier geht’s zum Artikel des ThEEN e.V.
Über die anstehende Markteinführung der Batterie informiert ein Artikel auf SpringerProfessional
Quelle: Fraunhofer IKTS, ThEEN, SMOOD
Bildnachweis: Extrusion keramischer Elektrolyt: Fraunhofer IKTS
]]>Angesichts des hohen Anteils der Raumwärme und des Warmwassers am Endenergieverbrauch besteht für den energetischen Umbau eine große Herausforderung gerade bei der Wärmeversorgung. Dabei haben insbesondere geogene saisonale Speicher in geeigneten Aquiferen das Potenzial, eine wichtiges Lücke bei den Speichertechnologien zu schließen.
Hier geht es zum Artikel.
Weitere Informationen können direkt beim Autor [email protected] eingeholt werden.
]]>Im Springer Verlag Deutschland erscheint ein von Frau Christiane Büttner und Dr. Kersten Roselt (beide vom Bündnispartner JENA-GEOS) verfasstes Paper, das sich mit den Auswirkungen der urbanen Energiewende auf lokale Ökonomien beschäftigt.
Der Ausbau Erneuerbarer Energien führt zu Innovationen technischer und organisatorischer Art, sodass sich neue räumliche und ökonomische Strukturen im Energiebereich ergeben. Dies ermöglicht die Einbindung des Sektors Energie in lokalökonomische Systeme als neues Tätigkeitsfeld auf Quartiersebene. Der Beitrag legt dar, wie die planerischen Phasen des quartiersbezogenen energetischen Stadtumbaus Möglichkeiten für die Lokale Ökonomie bieten und wie Lokale Ökonomie die Etablierung von dezentralen Erneuerbaren-Energieanlagen in Quartieren begünstigen kann.
Die Publikation ist beim Springer Verlag bereits online https://doi.org/10.1007/978-3-662-58363-0_23-1 erschienen. Im Mai 2020 wird sie als Bestandteil des Bandes S. Henn et al. (Hrsg.) ‚Lokale Ökonomie – Konzepte, Quartierskontexte und Interventionen‘ als Print erscheinen.
Zur Grafik:
Energieerzeugung und Vermarktung als Bestandteil einer lokalen Ökonomie. Vision der Revitalisierung des gründerzeitlichen Wohnquartiers ‚Blaue Flut‘ in Altenburg mit den Bewohnern.
Aus der Präsentation des Innovationskonzeptes ‚open Osterland‘ im Förderwettbewerb „WIR-Wandel durch Innovation in der Region“ – HTWK Leipzig, Uni Leipzig, JENA-GEOS® und Schloss- und Kulturbetrieb Residenzschloss Altenburg.
Leipzig, Oktober 2018. Grafik: Susann Seifert, Farbküche Altenburg
]]>Christiane Büttner stellte die innovativen Arbeiten zum energetischen Stadtumbau vor. Die JENA-GEOS® verfolgt seit einigen Jahren mit der EnergieWerkStadt® eG das Thema integrierter Quartierskonzepte (siehe auch hier). Aktuell bereitet die EnergieWerkStadt® einen Roll-out zum Quartiersumbau in Thüringen vor.
Marcus Meisel berichtete von der Initiative ‚smood – smart neighborhod‘. Der regionale Wachstumskern gewinnt an Fahrt und wird in mehreren kommenden Veranstaltungen einzelprojektübergreifend diskutiert. Erste Publikationen sind bereits erschienen. In diesem Zusammenhang setzt sich die Initiative auch für eine verstärkte Rolle der Geothermie und der geogenen saisonalen Wärmespeicherung beim Quartiersumbau ein.
Die Kurzvorträge waren Auslöser spannender Diskussionen mit den Gästen aus den USA und boten Anregungen für künftige gemeinsame Projekte. Genau zu diesem Zwecke wird der Austausch fortgesetzt.
Hier geht es zu den Vorträgen, zusammengefasst zu einem pdf-File.
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